Was ist Design Thinking?

Empathise – Define – Ideate – Prototype – Test

Auf den ersten Blick ist Design Thinking ein stark strukturierter Prozess, der je nach Schule vier bis fünf klar definierten Phasen folgt (Empathise – Define – Ideate – Test oder Empatise – Define – Ideate – Prototype – Test).

Allerdings sind die verschiedenen Darstellungsformen des Prozesses (double Diamond oder Blasen wie oben) stark vereinfacht und geben nicht die Komplexität des eigentlich iterativen und immer wieder zum Ursprungspunkt – der Empathie-Phase – zurück referenzierenden Vorgehens wieder.

Empathie

Empathie steht nicht nur am Anfang des Prozesses, sondern ist auch das zentrale Element, die Philosophie und das Alleinstellungsmerkmal von Design Thinking. Im Kern geht es bei Design Thinking darum, die Menschen mit ihren Bedürfnissen, Hoffnungen, Ängsten und Freuden zu verstehen.

Auf diesen Erkenntnissen bauen alle folgenden Schritte auf, oder sie zielen darauf ab, die Erkenntnisse zu vertiefen oder bestätigen. Mittels kreativen Methoden werden Ideen entwickelt, die auf die Bedürfnisse der Menschen zugeschnitten sind und schrittweise getestet. Dabei lernen Design Thinking Teams immer wieder über ihre Kunden / Nutzergruppe dazu.

Ziel ist, eine Dienstleistung, ein Produkt, einen Prozess oder einen Raum in kurzer Zeit und kleinem Budget (und damit Risiko) zu entwickeln. Dabei soll das Endprodukt nicht nur wünschbar, sondern auch rentabel und technisch umsetzbar sein.

Venn Diagramm of Innovation